03. November 2026 | Newsletter der Landeskirche Hannovers
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TOPTHEMA
Fünfter Jugendandachtspreis verliehen
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Zum fünften Mal hat die Landeskirche Hannovers am Sonntag in der Jugendkirche Hannover besonders gelungene Andachten ausgezeichnet. In zwei Kategorien wurden Preise vergeben: für „face to face“-Andachten in Jugendgruppen oder auf Freizeiten sowie für Instagram-Videos. Die Beiträge sollten sich mit dem Motto „Alles neu“ auseinandersetzen – in Anlehnung an die Jahreslosung 2026.
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GEFRAGT
Drei Fragen zur Mitarbeit in der Telefonseelsorge...
…an die 64-jährige Mariana Steiner (Name geändert), die ehrenamtlich dem Team der Telefonseelsorge angehört. Das bundesweite Angebot ist rund um die Uhr unter den gebührenfreien Rufnummern 0800/1110111 und 0800/1110222 sowie 116123 erreichbar.
Zur Telefonseelsorge
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Frau Steiner, warum haben Sie sich dafür entschieden, bei der Telefonseelsorge zu helfen?
Mariana Steiner: Die Entscheidung habe ich während der Corona-Pandemie getroffen. Damals waren ja persönliche Kontakte stark eingeschränkt. Und es gab viel Bedarf, Menschen zumindest auf Distanz zu begleiten. Auch jenseits der Pandemie sind viele einfach dankbar, in ganz unterschiedlichen Lebenssituationen jemanden über einen anonymen und vertraulichen Weg erreichen zu können. Gerade wenn man etwas nicht im privaten Umfeld besprechen möchte.
Was hilft Ihnen vor allem, um dieser Aufgabe gewachsen zu sein?
Steiner: Wir lernen es, in den Fußstapfen des Anrufenden zu laufen und immer zu schauen: Was könnte es in dessen Welt für Lösungen geben? Die offene Gesprächsführung hilft dabei sehr: Nicht wir lenken das Gespräch, sondern der Anrufende kommt zu Wort. Und wir achten zugleich auf uns selbst – und wahren bei aller Empathie eine professionelle Distanz. Nicht in das Leiden persönlich mit einsteigen, eher zurückspiegeln, was die Optionen der Person sind. Denn es soll ja der eigene Weg gefunden werden.
Was ist für Sie persönlich die größte Bereicherung durch dieses Ehrenamt?
Steiner: Es gibt mir Dankbarkeit für mein eigenes Leben, für die Umstände, in denen ich lebe. Und für mich ist es tatsächlich eine tolle Möglichkeit, etwas zurückzugeben. Ich habe in meinem Privat- und Berufsleben viele Erfahrungen gesammelt, schöne und auch nicht so schöne. Für das alles war und bin ich dankbar. Nun bin ich nicht mehr im aktiven Berufsleben und denke, im Leben kann man immer mal helfen und braucht auch mal selbst Hilfe. Wichtig ist dann immer, sich menschlich auf Augenhöhe zu begegnen. Viele Gespräche berühren und bereichern mich. Das spiegele ich dann auch manchmal zurück und wir freuen uns gemeinsam daran.
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Schaufenster
Kirche spendet für Holocaust-Mahnmal für Sinti und Roma
Die Landeskirche Hannovers unterstützt die Errichtung eines Mahnmals in Hannover zum Gedenken an die Sinti und Roma, die dem Völkermord durch die NS-Diktatur zum Opfer fielen. Neben einer eigenen Zuwendung von 10.000 Euro bittet die Kirche ihre Mitglieder, sich mit Spenden an den „Förderverein Sinti und Roma Holocaust-Mahnmal Hannover“ zu beteiligen. Der Entwurf für das Mahnmal soll am 5. November präsentiert werden.
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Wie sprechen wir über Israel und Palästina?
Der Sozialunternehmer und Bildungsaktivist Shai Hoffmann hat sich dagegen ausgesprochen, den israelisch-palästinensischen Konflikt an Schulen auszublenden. „Free Palestine“-T-Shirts und andere Symbole zu verbieten, sei nicht der richtige Weg, sagte der Jude mit israelischen Wurzeln am Donnerstagabend vor rund 200 Menschen im Sprengel Museum in Hannover bei der von Landesbischof Ralf Meister moderierten Veranstaltung mit dem Titel „Wie sprechen wir über Israel und Palästina?“.
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Frühzeitig für das Lebensende vorsorgen
Der Theologische Vizepräsident der Landeskirche und Ethik-Experte Ralph Charbonnier aus Hannover ermutigt dazu, frühzeitig Vorsorge für das eigene Lebensende zu treffen und Vertrauenspersonen zu bevollmächtigen. „Wenn bei schwerer Krankheit und im Sterbeprozess medizinische Entscheidungen zu treffen sind, muss neben der medizinischen Indikation immer die Selbstbestimmung des Patienten ausschlaggebend sein“, so Charbonnier.
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TERMINE
IM KALENDER VORMERKEN
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3. November, 19 Uhr, Petrikirche Hannover
Buchvorstellung der Autorin Verena Dohrn
Spuren einer verschwiegenen Familiengeschichte: Die Historikerin Verena Dohrn erzählt die Geschichte ihrer Großtante Irma Lahne mehrstimmig – in Briefen an sie, in Schreiben aus ihrem Antrag auf Entschädigung und in Briefentwürfen aus ihrer Krankenakte. An diesem Abend stellt die Autorin das soeben erschienene Buch vor.
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7. November, 10 bis 17 Uhr, Hermannsburg
Von Superfrauen und anderen Held*innen
Beim diesjährigen ELM-Frauentag können die Besucherinnen Heldinnen aus Vergangenheit und Gegenwart entdecken, ihre Geschichten kennenlernen und fragen, was sie uns heute mitgeben können. Die Hauptreferentin Sunnive Förster nimmt Interessierte mit auf eine spannende Reise zu beeindruckenden Frauen – darunter auch biblische Heldinnen, deren Mut und Vertrauen bis heute inspirieren.
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8. November, 17 Uhr, St. Johanniskirche, Nordstemmen
Neue Gottesdienstreihe „Songs of Spirit“
Ein vielseitiges musikalisches Programm, stimmungsvolle Lichteffekte und berührende Impulse bietet die neue Gottesdienstreihe „Songs of Spirit“ im Kirchenkreis Hildesheimer Land-Alfeld. Für die musikalische Gestaltung sorgen neben Popkantorin Hanna Jursch der Pastor und Musiker Andreas Hülsemann sowie Saxophonist und Multiinstrumentalist Simon Becker-Voss.
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