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09. Juni 2026 | Newsletter der Landeskirche Hannovers

TOPTHEMA

80 Jahre Evangelische Akademie Loccum

Was hält eine Gesellschaft zusammen, wenn Gräben tiefer werden? Zum Jubiläum der Evangelischen Akademie Loccum richteten Ministerpräsident Olaf Lies und Landesbischof Ralf Meister den Blick auf die Kraft des Dialogs. Landesbischof Ralf Meister erinnerte in einem Festgottesdienst an die Anfänge der Akademie im Jahr 1946.

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WOCHENSPRUCH

GEFRAGT

Drei Fragen zum Elbekirchentag...

...an Andreas Schoener. Er ist Referent für Öffentlichkeitsarbeit im Kirchenkreis Cuxhaven-Hadeln und an den Vorbereitungen des Elbekirchentages vom 19. bis 21. Juni 2026 in Otterndorf beteiligt.

Elbekirchentag 2026

Drei Tage voller Musik, Gespräche und Begegnungen zwischen Altstadt, Deich und Fluss – das will der Elbekirchentag in Otterndorf unter dem Motto „Mee(h)r Blau-Töne“ bieten. Was steckt hinter dem Motto?

Andreas Schoener: Dieses Motto bezieht sich auf das Element Wasser und die Farben der Elbe. Es reicht vom tiefblauen Himmel über das schimmernde Flusswasser bis zu den blauen Tönen in Musik und Atmosphäre. Es geht um Vielfalt: Blau symbolisiert Wasser, Glauben, Hoffnung und die verschiedenen „Töne“ in Musik, Gesprächen und Begegnungen. Der Elbekirchentag möchte ein Fest sein für die Sinne, die Seele und den Verstand, mit einem maritimen Flair zwischen Deich, Altstadt und Fluss. 

Der Elbekirchentag überwindet Kirchen- und Landesgrenzen, das verbindende Element ist der Fluss. Das Fest fand seit 2008 schon in Städten und Regionen wie Hamburg, Magdeburg, Bleckede und Pirna statt. Otterndorf ist der 13. Gastgeber – was sind Ihre Besonderheiten?

Schoener: Otterndorf bringt die typische Nordsee-Atmosphäre mit der Enge zwischen Deich, Fluss und Altstadt. Das macht den Ort so besonders und beliebt. Ein Highlight ist die „Seebühne“ am Deich, wo Musik und Gottesdienste mit Blick auf die Elbe stattfinden werden. Auch die MS „Onkel Heinz“, ein offenes Schiff, bietet Lesungen, Gespräche und Musik an. Außerdem gibt es Spiele und Aktionen für Kinder und Jugendliche – für jede Altersgruppe ist etwas dabei. Die „Blaue Tafel“ verwandelt die gesamte Altstadt dann am Samstagabend in einen langen Tisch der Begegnung mit regionalen Köstlichkeiten. Das ist für uns ein herausragendes Ereignis, zumal auch Landesbischof Ralf Meister dabei sein wird. Er wird die Tischrede halten und das Tischgebet sprechen.

Mit wie vielen Menschen rechnen Sie und auf welchen Programmpunkt freuen Sie sich besonders?

Schoener: Wir erwarten etliche hundert bis weit mehr als tausend Menschen über das Wochenende. Sei es aus den Kirchengemeinden unseres Kirchenkreises Cuxhaven-Hadeln, aus den benachbarten Kirchenkreisen Wesermünde und Bremerhaven oder aus entfernt gelegenen Regionen, bis hin nach Stade. Unser Publikum wird vielfältig sein. So wie Kirche auch ist. Und das ist gut so. Besonders freue ich mich auf die „Blaue Tafel“ am Samstagabend. Dort essen Mitglieder aus den Kirchengemeinden sowie Anwohner und Gäste aus nah und fern gemeinsam an langen Tischen und kommen miteinander ins Gespräch. Das ist ein echtes Beispiel für gelebte Gemeinschaft und für die Offenheit unserer Kirche.

Schaufenster

Ausgezeichnete Musizierende

350 Jahre nach seinem Tod kann der Theologe und Dichter Paul Gerhardt nach wie vor die Menschen begeistern. In Berlin wurden jetzt die Gewinner eines Kompositionswettbewerbes geehrt – drei davon aus der Landeskirche Hannovers. Der Lüneburger Musiker und Komponist Daniel Stickan (links im Bild) gewann den mit 3.000 Euro dotierten 1. Preis für seine Neuvertonung des Paul-Gerhardt-Liedes „Du, meine Seele, singe“.  

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Pastor Marcus Christ: Vom Zoll ans Meer

Der Rat der Konföderation evangelischer Kirchen in Niedersachsen hat Pastor Marcus Christ, den Leiter des Kirchlichen Dienstes in Polizei und Zoll in Niedersachsen, nebenamtlich als Fachberater in das Havariekommando entsandt. Das Havariekommando ist eine Einrichtung des Bundes und der Küstenländer. Es ist zuständig für das maritime Notfallmanagement auf Nord- und Ostsee. Pastor Christ wird dort als Fachberater für die Psychosoziale Notfallversorgung (PSNV) tätig sein.

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Kein Raum für Antisemitismus

Vom 28. Mai bis zum 2. Juni traf sich die Lutherische Europäische Kommission Kirche und Judentum (LEKKJ) in Straßburg, um ihr 50-jähriges Bestehen zu begehen. Mit dabei waren Teilnehmende aus insgesamt 13 Ländern als Vertreterinnen und Vertreter ihrer jeweiligen lutherischen Kirchen sowie jüdische Teilnehmende und Rabbiner aus Deutschland, Frankreich, Luxemburg, Schweden, Israel und Australien.

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TERMINE

IM KALENDER VORMERKEN

12. Juni, 19.30 Uhr, St. Augustinus, Hannover

In die Tasten „kicken“: Organist Lennartz und Fußballhmynen

Die Reihe „Musik in St. Augustinus“ in Hannover stimmt mit einem Benefizkonzert musikalisch auf die Fußball-WM ein. Der Leipziger Organist Thomas Lennartz spielt die Hymnen der fünf europäischen Fußball-Weltmeister sowie der diesjährigen Gastgeberländer USA, Kanada und Mexiko. Der Eintritt ist frei: Die Spenden gehen an die ökumenische Essensausgabe.

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13. und 14. Juni, Gedenkstätte Lager Sandbostel

Ton an: Lager Sandbostel stellt Frieden auf laut

Die Gedenkstätte des Lagers Sandbostel lädt herzlich zum diesjährigen Friedensfestival mit fünf Stunden Live-Musik, Bands und Singer-Songwriter ein: Daneben gibt es einen Foodmarket, ein Programm für Kinder, Kunst, Lesung und Theater. Am Samstagabend beginnt das Festival mit einem Konzert und einem gemeinsamen Friedensliedersingen mit Sarah Müller. Am Sonntagabend findet die Übertragung des Fußball-WM-Spiels der deutschen Nationalmannschaft statt.

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zeitnah, bis zur Frühjahrssynode 2027

Befragung: Kulturelle Vielfalt in unserer Landeskirche

Wie wird kulturelle Vielfalt in unserer Landeskirche erlebt? Wo bereichert sie das Miteinander – und wo entstehen Fragen, Unsicherheiten oder Herausforderungen? Diesen Themen geht das Sozialwissenschaftliche Institut der EKD (SI) in einer Umfrage nach. Eingeladen sind alle haupt- und ehrenamtlich Mitarbeitenden der Landeskirche. Die Teilnahme dauert etwa 15 Minuten, die Antworten werden anonym ausgewertet.

Zur Teilnahme

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IN EIGENER SACHE

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