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17. März 2026 | Newsletter der Landeskirche Hannovers

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Wie nutzen Konfis Social Media?

Sollten Jugendliche erst ab 14 oder sogar 16 Jahren Tiktok, Instagram und Co. nutzen dürfen? Die Debatte in der Politik läuft. Im Kirchenkreis Harzer Land haben beruflich und ehrenamtlich Tätige vielfältige Erfahrungen gesammelt: beim Konfi-Camp, bei Jugendgottesdiensen und in der Suchtprävention.

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WOCHENSPRUCH

Lukas Bauer

GEFRAGT

Drei Fragen zum neuen Gesangbuch...

...an Lukas Bauer, Referent im Projektbüro der EKD. Der Kirchenmusiker aus Württemberg begleitet den Gesangbuch-Prozess von Anfang an und war jetzt auch bei einer Tagung der norddeutschen Kirchen im Michaeliskloster in Hildesheim dabei.

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Herr Bauer, rund 50 Fachleute aus ganz Norddeutschland haben in Hildesheim anderthalb Tage über das künftige Gesangbuch diskutiert. Was nehmen Sie mit von dieser Tagung?

Lukas Bauer: Ich nehme aus dem Austausch vor allem die große Leidenschaft für das Gesangbuch mit – und die Energie, die im Raum spürbar war. Viele Menschen hatten ein starkes Bedürfnis, ihre Meinung zu teilen, miteinander ins Gespräch zu kommen und auch andere Perspektiven wahrzunehmen. Diese Vielfalt an Sichtweisen auf das neue Gesangbuch fasziniert mich immer wieder. Dabei hat jede dieser Perspektiven ihre Berechtigung, weil sie jeweils die Realität in den einzelnen Gemeinden widerspiegelt. Besonders schön war für mich auch zu erleben, dass die Erprobungsphase vor Ort tatsächlich funktioniert hat. Menschen haben erzählt, was sie in ihren Gemeinden ausprobiert haben und welche Reaktionen das ausgelöst hat. Außerdem konnten wir hier manche Kritik aufnehmen und Hintergründe erläutern. So entstand bei einigen ein neues Verständnis für die inhaltlichen Entscheidungen des Erprobungsbands.

Sie waren bereits in Süddeutschland und Österreich unterwegs. Was war dort anders?

Bauer: Ja, die verschiedenen Landeskirchen veranstalten derzeit solche Tagungen, und einige haben uns dazu eingeladen. Ich selbst war viel in Württemberg unterwegs, war unter anderem auch in Österreich und werde demnächst noch nach Frankfurt und Bayern fahren. Dabei spürt man durchaus die unterschiedlichen Mentalitäten – von den Alpen bis zur Nordsee – und begegnet auch dem einen oder anderen Klischee. Am interessantesten finde ich jedoch die besonderen Prägungen, die die einzelnen Landeskirchen ausstrahlen. Manche wirken stärker hierarchieorientiert und sind vielleicht auch etwas strukturierter. Hier im Norden habe ich zum Beispiel eine sehr offene und lebendige Gesprächskultur erlebt. Ich hatte nicht den Eindruck, dass sich jemand zurückhält oder etwas nicht sagt, nur weil vielleicht eine Oberkirchenrätin mit im Raum sitzt. Jede und jeder hat sich so eingebracht, wie es für sie oder ihn stimmig war – und das empfinde ich als ein sehr gutes Zeichen.

Welche Baustellen gibt es noch? Und wie sieht der weitere Zeitplan aus?

Bauer: Es wartet eine Menge Arbeit: Notensatz, Korrekturen und vieles mehr. Gleichzeitig gibt es einige Punkte, die sehr kontrovers diskutiert werden und bei denen wir zu einem Ergebnis kommen müssen, das am Ende für alle Seiten tragfähig ist. Das ist eine große Herausforderung. Hier in Hildesheim war zum Beispiel das Thema Worship sehr präsent: Wie viele Worship-Lieder sollen ins Gesangbuch aufgenommen werden? In anderen Landeskirchen ist diese Diskussion dagegen längst geführt worden, dort stehen andere Themen im Mittelpunkt. Wir werden nun sehr intensiv die Erprobungsphase auswerten und auf dieser Grundlage die Lieder und Inhalte überarbeiten. Das wird etwa ein Jahr in Anspruch nehmen. Danach folgt eine gründliche redaktionelle Arbeit an allen Liedern: Welche Strophen werden aufgenommen? Welche Textfassung und welche Melodiefassung verwenden wir? Parallel dazu läuft die politische Abstimmung. Unser Ziel ist es, bis Ende 2027 mit allen Synoden eine Einigung über die Einführung des neuen Gesangbuchs zu erreichen, so dass wir anschließend die Veröffentlichung vorbereiten können.

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Jetzt für Jugendandachtspreis bewerben

„Siehe, ich mache alles neu!“ – die Jahreslosung 2026 ist das Leitwort für den Jugendandachtspreis der Landeskirche. Wir suchen kreative Andachten von Jugendlichen und jungen Erwachsenen, ob für eine Freizeit, einen Jugendgottesdienst oder als Video auf Instagram. Für die besten Beiträge gibt es Preise für die Jugendgruppen zu gewinnen.

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Kreative Köpfe und Menschen mit Ideen sind gefragt: Ab sofort läuft beim Kirchentag 2027 die Bewerbungsphase für Mitwirkende. Alle, die sich aktiv einbringen möchten, können nun ihre Vorschläge für das Programm des Kirchentages in Düsseldorf einreichen.

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Gründonnerstag, 14-16 Uhr, Burgdorfer Innenstadt

Abendmahls-Aktion

Unter dem Motto „An Gottes Tisch haben alle Platz“ laden die Burgdorfer Gemeinden ein, sich zu einem Kanapee, einem Glas Traubensaft, Gespräch und kurzem Austausch an den bereitgestellten Esstisch zu setzen. Eine großformatige Darstellung des bekannten Abendmahlsbildes von Leonardo da Vinci nimmt die Gäste hinein in die berühmte Abendmahlsszene. 

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14.-17. Mai, Siegburg 

Kirche mit Kindern

Die Arbeit mit Kindern und die Begleitung junger Familien sind das Herzstück lebendiger Gemeindearbeit. Wie kann diese Arbeit heute gelingen? Wie kann sie tragen, inspirieren und neue Kraft geben, auch für verantwortliche Personen? Darum geht es bei der deutschlandweiten Gesamttagung Kirche mit Kindern: theologische Impulse, praxiserprobte Konzepte, neue Materialien, inspirierende Begegnungen und frische Perspektiven.

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12. April, 14.30 Uhr, Hildesheim 

Wilde Schöpfungswege gehen im Frühjahr

Der Schöpfungsweg zum Frühling rund um das Gelände der Domäne Marienburg beinhaltet mehrere Stationen mit Impulsen, persönlichen Übungen, gegenseitigem Mitteilen und gibt Raum für noch Unbekanntes.

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