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3. März 2026 | Newsletter der Landeskirche Hannovers

TOPTHEMA

Neue Arbeitshilfe zu Gendersensibilität

Die Landeskirche hat unter dem Titel „Ich möchte einfach Mensch sein“ eine Arbeitshilfe für eine gendersensible und queerfreundliche christliche Praxis veröffentlicht. In den nächsten Tagen erhalten alle Kirchengemeinden sowie Verantwortliche in Kirchenkreisen und kirchlichen Einrichtungen der Landeskirche die Broschüre inklusive weiterer Materialien kostenlos.

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WOCHENSPRUCH

Susanne Paul

GEFRAGT

Drei Fragen zum Weltgebetstag...

...an Susanne Paul. Die Pastorin für Genderfragen in der Evangelischen Agentur gehört in der Landeskirche Hannovers zu den Organisatorinnen des Weltgebetstages.

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Frau Paul, in mehr als 150 Ländern wird am 6. März der Weltgebetstag begangen. Was kann Beten bewirken?

Susanne Paul: Beten kann Menschen stärken. Wenn ein Kind vor dem Schlafengehen betet, dass es keine fünf in der Mathearbeit schreibt, erfüllt sich das natürlich nicht selbstverständlich. Beten ist kein Handel mit Gott und ersetzt nicht das Lernen. Aber etwas auszusprechen und daran zu glauben, dass es auch gehört wird, ist eine Form der Selbstreflexion. Es hilft dabei, zuversichtlicher an eine Aufgabe heranzugehen und mehr Mut zu haben.

Und wenn viele beten?

Paul: Ich vergleiche die Gottesdienste am Weltgebetstag mit einem Silvesterfeuerwerk. So wie dieses alljährlich um die Welt zieht, wenn es wieder in einem Land Mitternacht wird, so wandern auch die Gebete um die Welt. In diesem Jahr haben Frauen aus Nigeria die Gottesdienstordnung für den Weltgebetstag unter dem Motto „Komm! Bringt eure Last!“ entworfen. Nigeria ist ein Land zwischen Armut und Reichtum, zwischen Aufbruch und Tradition, zwischen Gewaltspirale und Hoffnung auf eine bessere Zukunft. Die Frauen erzählen uns, wie sie diese Lasten tragen und was sie weiter hoffen lässt. Sie geben uns die Chance, in ihren Alltag einzutauchen und von ihnen und ihren Erfahrungen zu lernen. Ihre Geschichten und Artikel zeigen: Nigeria ist auch ein Land der starken Frauen, die Veränderungen anstoßen und mutig neue Wege gehen.

Ist der Weltgebetstag auch politisch?

Paul: Ja. Denn der Weltgebetstag beschäftigt sich oft mit Ländern, die wie Nigeria in der aktuellen Medienberichterstattung kaum vorkommen. Viele Konflikte in Nigeria haben noch immer mit den Grenzziehungen durch die Kolonialmächte zu tun. Oft werden diese aber als Auseinandersetzungen zwischen den Religionen abgetan. Angriffe der islamistischen Terrorgruppe Boko Haram richten sich gezielt an Schulen, weil dort Bildung vermittelt wird. Davon sind nicht nur Christinnen betroffen, sondern ebenso die muslimische Bevölkerung. Über Konfessions- und Ländergrenzen hinweg engagieren sich Frauen beim Weltgebetstag dafür, dass Mädchen und Frauen überall auf der Welt in Frieden, Gerechtigkeit und Würde leben können.

Schaufenster

Delegierte berufen: URAK ist komplett

Der Rat der Konföderation evangelischer Kirchen in Niedersachsen und der Kirchenausschuss der Bremischen Evangelischen Kirche haben drei Delegierte in die Unabhängige Regionale Aufarbeitungskommission Niedersachsen und Bremen (URAK) berufen, die die Bundesländer Niedersachsen und Bremen benannt hatten.

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Kirchliche Seelsorge bei Paralympics

Die olympischen Winterspiele in Italien sind beendet. Die Paralympics stehen noch bevor. Seit 1972 entsenden die katholische und evangelische Kirche Seelsorger zu den Olympischen und Paralympischen Spielen. Christian Bode ist zum neunten Mal dabei.

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Fortsetzung für „Verständigungsorte“

In Zeiten verhärteter Diskussionen und abreißender Gesprächsfäden will die evangelische Kirche Räume für den Dialog zur Verfügung stellen. Ihre Reihe „Verständigungsorte“ empfindet sie als Erfolg und will sie mit Blick auf anstehende politische Veränderungen in diesem Jahr fortführen.

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TERMINE

IM KALENDER VORMERKEN

Dienstag, 3. März, 18 Uhr, Marktkirche Hannover

Finanzielle Selbstbestimmung und ökonomische Teilhabe

„Frauen und Geld“ ist das Thema eines Podiumsgesprächs, zu dem die Evangelischen Frauen* einladen. Im Fokus stehen Fragen rund um finanzielle Selbstbestimmung, ökonomische Teilhabe und wirtschaftliche Chancen von Frauen. Bei der Veranstaltung kommen Expertinnen für Finanzen und aus anderen Bereichen zu Wort. Die Teilnahmegebühr beträgt 15 Euro.

Zur Anmeldung

4. bis 6. März, Woltersburger Mühle

Friedenskongress: Realismus in der Friedensfrage

In und außerhalb der Kirche wird der Realismus der neuen Friedensdenkschrift der EKD gelobt. Doch die Frage „Was ist eigentlich Realismus?“ bleibt ungestellt. Dieser Frage gibt der Kongress unter Friedrich Kramer, Friedensbeauftragter der EKD, Raum.

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Samstag, 7. März, 18 Uhr, St. Sixti-Kirche Northeim

Kirchentagsklassiker treffen Neukompositionen

Kirchentags-Atmosphäre in Northeim: Der Liedermacher Fritz Baltruweit ist zu Gast. Unter dem Titel „Wie ist dein Lebenstraum?“ hat er zwei musikalische Freunde zu einem Liederabend eingeladen: Lothar Veit und Jan von Lingen. Das Konzert wurde bereits im letzten Jahr beim Evangelischen Kirchentag in Hannover in der überfüllten Marktkirche aufgeführt. Der Eintritt ist frei.

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