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24. Februar 2026 | Newsletter der Landeskirche Hannovers

TOPTHEMA

Landessynode: Erstmals Frau an der Spitze

Die I. Tagung der 27. Landessynode ist am Samstag erfolgreich im Henriettenstift in Hannover zu Ende gegangen. Neben den Ausschusswahlen hatten die Synodalen auch das Präsidentenamt neu zu besetzen. Mit 71-Ja-Stimmen steht nun erstmals eine Frau an der Spitze: Wencke Breyer (vordere Reihe, Dritte von links). Hinzu kommt mit der KiB (Kirche in Bewegung) eine dritte Synodengruppe. Alle Informationen und Ergebnisse haben wir in einer gesonderten Berichterstattung zusammengefasst.

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WOCHENSPRUCH

Wochenspruch
Jan Meyer
Bild: Anna-Kristina Bauer

GEFRAGT

Drei Fragen zum Fachbereich Popularmusik...

...an Jan Meyer. Der Gospelkantor leitet den neuen Fachbereich, in dem die Landeskirche Hannovers ihre popularmusikalischen Aktivitäten bündelt.

Komplettes Interview

Herr Meyer, Anfang des Jahres hat die Landeskirche einen neuen Fachbereich Popularmusik eingerichtet. Es gibt ja schon an vielen Ecken Popularmusik in der Kirche. Was ist das Neue? Und wo ist diese Stelle angesiedelt?

Jan Meyer: Neu ist das gemeinsame Dach: Wir bündeln Pop-, Gospel- und Jazzchorarbeit, das landeskirchliche Popkantorat, das Netzwerk Popularmusik (net.p), die Online-Fortbildungsplattform Soul Play sowie die Pop-D- und C-Ausbildung in einem Fachbereich. Das schafft Koordination, sichert die Qualität und macht Angebote zukünftig auch leichter auffindbar. Angesiedelt ist der Fachbereich im Michaeliskloster Hildesheim in enger Kooperation mit dem Landeskirchenmusikdirektor und der Kirchenmusik unserer Landeskirche.

Geht es nur um eine neue Struktur oder wird die Popularmusik weiter wachsen?

Meyer: Die Popularmusik wächst seit Jahren und der neue Fachbereich gibt diesem Wachstum Struktur und Qualität. Wir haben inzwischen eine zweistellige Zahl an hauptamtlichen Popkantorinnen und Popkantoren in der Landeskirche, einige davon mit Kreiskantoratsauftrag. Unser erster Pop‑C‑Kurs (also die Ausbildung für nebenamtliche Kirchenmusikerinnen und Kirchenmusiker) wurde im vergangenen Jahr mit 21 Absolventinnen und Absolventen erfolgreich abgeschlossen; seit 2023 bieten wir diesen C‑Kurs an. 2025 ist ein weiterer C‑Popkurs in Verden gestartet, 2026 folgt der nächste in Hannover. Das bedeutet ganz konkret: mehr qualifizierte nebenamtliche Popkantorinnen und Popkantoren in den Gemeinden und ein spürbar dichteres Netz an Kompetenz vor Ort. Der neue Fachbereich sorgt dafür, dass dieses Wachstum dauerhaft trägt: Wir verzahnen Ausbildung und Praxis im Popbereich – unter anderem auch mit der Fortbildungsplattform Soul Play –, etablieren ein Netzwerk für Popkantorinnen und Popkantoren und schaffen klare, verlässliche Wege für Chor‑ und Bandleitungen, von modularen Formaten bis zu passgenauen Coachings in den Regionen. Über das Netzwerk Popularmusik (net.p) verbinden wir Initiativen landeskirchenweit und stärken regionale Anker.

Man kennt Sie bislang als umtriebigen Gospelkantor. Was wird aus dieser Stelle?

Meyer: Mein Referentenschwerpunkt für die Gospel-, Jazz- und Popchorarbeit bleibt bestehen, genauso wie meine Tätigkeit an der Gospelkirche. Gleichzeitig bleibe ich in der Fläche präsent: Fortbildungen und Beratung sind weiterhin Teil meines Alltags. Was sich ändert, ist die Form: In den letzten fünf Jahren war ich mit vielen Wochenend-Chorworshops in den Kirchenkreisen unterwegs. Diese Arbeit wird so nicht fortgesetzt, das hat aber einen guten Grund: Unser Netz an Popkantorinnen und Popkantoren ist deutlich dichter geworden, viele bieten selbst hochwertige Workshops an. Darüber hinaus gibt es ein Portfolio an Menschen, die selbst Chorworkshops anbieten. Somit verändert sich meine Stelle und kriegt eine andere Kontur, aber Gospel bleibt der Schwerpunkt. Und: Ohne Gospel könnte auch ich mir meinen Arbeitsalltag – mein Leben an sich – gar nicht vorstellen.

Schaufenster

Gemeindebriefe: Kirche für Zuhause

Wie nutze ich Layout-e? Wo finde ich Unterstützung für meine redaktionelle Arbeit? Um solche und ähnliche Fragen ging es beim 11. Gemeindebriefforum in der Evangelischen Agentur in Hannover. Rund 80 Interessierte aus ganz Niedersachsen hatten sich zu der ausgebuchten Tagung eingefunden, um in sechs Workshops ihr Wissen zu vertiefen, sich auszutauschen und zu vernetzen.

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Meister: Solidarität mit der Ukraine

Zum vierten Jahrestag des russischen Angriffskriegs am 24. Februar hat Landesbischof Ralf Meister seine Solidarität und sein Mitgefühl mit den ukrainischen Geschwistern hier und vor Ort bekundet. Auf der Website gibt es eine umfangreiche Materialsammlung für die Gemeindearbeit, sowohl auf Deutsch als auch auf Ukrainisch.

Zum Statement

Tidofeld erhält Zuschuss für Anbau

Seit 2013 erinnert die Dokumentationsstätte Tidofeld in Ostfriesland an das Schicksal geflüchteter Menschen. Ein Erweiterungsbau soll künftig auch an „Boatpeople“ aus Vietnam erinnern. Mit einem Zuschuss von 50.000 Euro will die Landeskirche Hannovers die Finanzierung sichern.

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Annett Gröschner erhält Buchpreis

Die Berliner Schriftstellerin Annett Gröschner erhält am 20. Mai den Evangelischen Buchpreis. Die Jury verleiht ihr die mit 10.000 Euro dotierte Auszeichnung für ihren Roman „Schwebende Lasten“. Darin erzählt Gröschner fast ein Jahrhundert deutscher Geschichte entlang des Lebens der Magdeburger Arbeiterin Hanna Krause.

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TERMINE

IM KALENDER VORMERKEN

14.-16. September, Akademie Loccum

Ins Singen bringen! Gemeinsames Singen initiieren, fördern und begleiten

Wie bringen wir Menschen heute ins Singen? Wie lässt sich das gemeinsame Singen in verschiedenen Altersgruppen und Lebenswelten fördern? Um die Potenziale des gemeinsamen Singens, innovative Ansätze zur Singeförderung und mehr geht es in der dreitägigen Tagung.

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Freitag, 27. Februar, 19 Uhr, Hannover

„Frauen machen Druck“ – Ausstellungseröffnung zum Equal Pay Day

Zur Vernissage der Ausstellung „Frauen machen Druck“ in der Passerelle Hannover (Niki-de-Saint-Phalle-Promenade 33c) anlässlich des Equal Pay Day werden Künstlerinnen aus Hannover und Dresden anwesend sein. Die Ausstellung eröffnet die Veranstaltungsreihe „Frauen und Geld“. Vor diesem Hintergrund setzen sich Frauen aus der Kulturhauptstadt Chemnitz, aus Dresden sowie Künstlerinnen aus Niedersachsen mit dem Thema Geld auseinander. 

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Überraschung

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