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17. Februar 2026 | Newsletter der Landeskirche Hannovers

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27. Landessynode nimmt ihre Arbeit auf

In ihrer ersten Tagung von Donnerstag bis Samstag im Henriettenstift in Hannover kommt die neu gewählte Landessynode zum ersten Mal zusammen. Zuvor findet in der Marktkiche der Einführungsgottesdienst mit Landesbischof Ralf Meister statt, der den Mitgliedern das Gelöbnis abnehmen wird.

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WOCHENSPRUCH

GEFRAGT

Drei Fragen zu Karneval und Fasten...

...an Pastor Dr. Wolfgang Reinbold. Der Theologe ist Beauftragter für Interreligiösen Dialog in der Evangelischen Agentur.

Herr Dr. Reinbold, der Aschermittwoch steht für den Übergang vom Karneval zur Fastenzeit. Wie hängt beides zusammen?

Dr. Wolfgang Reinbold: Wenn der Lärm und Trubel des Karnevals vorbei sind und auf den Straßen noch Konfetti liegt, beginnt die christliche Fastenzeit vor Ostern. Der Aschermittwoch markiert diesen Übergang. Die Tage vor der Fastenzeit heißen nicht umsonst Karneval. Das Wort kommt wahrscheinlich vom lateinischen Ausdruck ‚carnem levare‘. Das bedeutet ‚Fleisch wegnehmen‘ – und Christinnen und Christen verzichten während des Fastens traditionell auf Fleisch.

Auch der Karneval hat also einen christlichen Ursprung?

Reinbold: Im Karneval stehen die Rollen Kopf. Der Narr übernimmt die Herrschaft. Untertanen lachen über Obrigkeiten. Erlaubt ist, was verboten ist. Dahinter steht wahrscheinlich ein Motiv aus den Psalmen, das in der alten römischen Liturgie eine wichtige Rolle spielte: ‚Der Narr spricht in seinem Herzen: Es ist kein Gott‘. Das wurde dann in aller Form inszeniert: Eine verkehrte, gottlose Welt mit allem, was dazugehört: Alkohol, Völlerei, Sex, Anarchie. Später richtete sich die Reformation einerseits gegen verbindliche Fastenregeln. Andererseits fanden viele Reformatoren die exzessiven Feiern des Mittelalters abstoßend, darunter auch den Karneval. Das ist der Grund dafür, dass Karneval bis heute in katholischen Regionen üblicher ist als in evangelischen. Allerdings sind die Unterschiede heute nicht mehr so stark wie früher.

Die bekannte Fastenaktion der evangelischen Kirche heißt Sieben Wochen ohne. Warum sieben Wochen?

Reinbold: Die Dauer der Fastenzeit von rund sieben Wochen vor Ostern setzt sich ab dem vierten Jahrhundert durch. Aus dieser Zeit stammt auch der älteste Bericht über eine Fastenzeit von genau 40 Tagen. Die Pilgerin Egeria reiste damals nach Jerusalem und berichtete, dass man dort acht Wochen fastete und dabei jeweils die Samstage und Sonntage ausließ. Das Datum des heutigen Aschermittwochs ergibt sich aus 40 Tagen vor Ostern ohne Sonntage. Das Motiv der 40 Tage geht auf die biblischen Evangelien zurück. Sie erzählen, dass Jesus einst 40 Tage in der Wüste gefastet hat, um sich auf Gott auszurichten.

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Mitmachen bei „Einfach Heiraten“

Am 26. Juni 2026 findet in vielen Gemeinden bundesweit ein besonderer Hochzeitstag statt: Paare können sich segnen lassen oder auch kirchlich das Ja-Wort geben. Alle Veranstaltungsorte sind auf einer Landkarte abrufbar. Wer dort noch nicht verzeichnet ist, kann sich bei Richard Gnügge melden, er koordiniert die Aktion für die Landeskirche Hannovers.

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Neu: Flyer gestalten mit layout-e

Layout-e, das kostenlose Gestaltungstool für Gemeinden, hat eine neue Funktion: Mit wenigen Klicks lassen sich jetzt auch Flyer erstellen und in Druck geben. Bei Fragen zur Einrichtung steht unser Support-Team per Mail bereit.

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IM KALENDER VORMERKEN

Donnerstag, 19. Februar, Convention Center Hannover

Festakt und Konferenz zu 10 Jahre „Niedersachsen packt an“

Mit einer Konferenz unter dem Motto „Demokratie braucht ...“ feiert das Integrationsbündnis „Niedersachsen packt an“ sein zehnjähriges Bestehen. Als Festredner wird Altbundespräsident Joachim Gauck erwartet. Rund 50 Initiativen aus ganz Niedersachsen stellen sich bei der Konferenz auf einem „Marktplatz der Ideen“ vor. Zudem sind Foren und Workshops geplant. 

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Dienstag, 24. Februar

Material zum Jahrestag des Angriffskriegs auf die Ukraine

Zum vierten Jahrestag des russischen Angriffskriegs auf die Ukraine am 24. Februar haben wir Material für die Arbeit in Gemeinden zusammengestellt: Ideen für Andachten und Gottesdienste in Ukrainisch, Russisch und Deutsch, Spendenmöglichkeiten und aktuelle Information zur kirchlichen Situation in der Ukraine.

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