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13. Januar 2026 | Newsletter der Landeskirche Hannovers

TOPTHEMA

100 junge Menschen beim Theatertreffen

Die Evangelische Jugend hat den Olymp erklommen – und zugleich die Bretter, die die Welt bedeuten. Seit mehr als 40 Jahren ist das Theatertreffen im Evangelischen Jugendhof Sachsenhain (Verden) ein fester Termin zu Beginn des neuen Jahres. Auch die 42. Auflage bot eine enorme Vielfalt an theatralen Darstellungsformen. „Theater im Olymp – von Verden und Zentauren“ hieß das Motto in diesem Jahr.

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WOCHENSPRUCH

GEFRAGT

Drei Fragen zur Landessynode…

...an Matthias Kannengießer. Als ehrenamtlicher Präsident leitete der 57-jährige Richter am Landgericht Hannover seit 2014 die Tagungen der Landessynode kenntnisreich, unaufgeregt und mit feinem Humor. Im Februar konstituiert sich die neue Synode, Kannengießer wird ihr nicht mehr angehören.

Das ganze Interview

Herr Kannengießer, was ist leichter zu leiten – eine Gerichtsverhandlung oder eine Sitzung der Landessynode?

Matthias Kannengießer: Ganz eindeutig die Landessynode. Der Unterschied ist, dass in der Landessynode alle darum bemüht sind, konstruktiv auf eine Lösung zuzuarbeiten und ja auch alle eine gleiche Grundüberzeugung teilen – unseren christlichen Glauben. Das trägt durch gewisse Meinungsunterschiede hindurch. Man geht sehr höflich miteinander um, und das gibt es außerhalb der Kirche eben nicht so und im Gerichtssaal auch nicht immer.

Mit welchen Zielen und welcher Motivation sind sie vor zwölf Jahren angetreten? Und wie bewerten Sie dies rückblickend?

Kannengießer: Meine Motivation war eine, die wohl für alle Ehrenamtlichen in der Kirche gilt. Ich wollte meine Arbeitskraft, mein Mitdenken, meine Erfahrungen einbringen und mithelfen, dass die Landeskirche die ihr gestellten Fragen gut beantworten kann. Dazu gehören Fragen wie: Wie ist die Kirche zu strukturieren? Wie können die Finanzmittel klug eingesetzt werden, um möglichst gute Ergebnisse zu erzielen? Oder Personalentscheidungen: Welche Personen können vielleicht in herausgehobenen Positionen das Gesicht der Kirche sein? Diese Hoffnung, dass ich an der einen oder anderen Stelle etwas hilfreich mit in die Wege leiten kann, hat sich manches Mal realisieren lassen.

Die Synode hat der Landeskirche gerade ein Schwerpunktthema vorgegeben und möchte „Anfänge im Glauben“ ermöglichen. Ist es schon so schlimm, dass Sie bei Null anfangen müssen?

Kannengießer: Der Begriff ist ja anders gemeint. Bei denen, die noch keinen Zugang zum Glauben haben, soll er tatsächlich bei Null anfangen. Wobei, wer fängt schon bei Null an? Dass ein zumindest etwas reflektierter Mensch sich noch nie über Grundfragen des Glaubens und den Sinn des Lebens Gedanken gemacht hat, ist unwahrscheinlich. Aber auch Menschen, die von sich selbst sagen, sie seien bereits im Glauben, haben es nötig, sich immer wieder neu auf diese Fragen einzulassen. Wir wollen auch Menschen ansprechen, die bisher noch nicht zur Kerngemeinde einer Kirche gehören. Ich finde, das bringt dieses Stichwort gut zum Ausdruck. Denn es muss natürlich zu unserer Überzeugung gehören, dass wir unseren Glauben auch nach außen tragen und nicht damit zufrieden sind, dass wir uns in unserem abgeschlossenen Zirkel nur gegenseitig bestärken. Das wäre zu wenig.

Schaufenster

Lies und Meister beim Epiphanias-Empfang in Loccum

Vor den Spitzen Niedersachsens haben Ministerpräsident Olaf Lies und Landesbischof Ralf Meister beim Epiphanias-Empfang der hannoverschen Landeskirche zu Besonnenheit und Tatkraft angesichts der krisenhaften Gegenwart aufgerufen. Für Lies war es seine erste Rede als niedersächsischer Ministerpräsident beim Neujahrsempfang in Loccum.

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Landeskirche lässt Missbrauch in Elsdorf aufarbeiten

Das Berliner Dissens-Institut für Bildung und Forschung soll die Missbrauchsfälle aus den 1950er- und 1960er-Jahren im evangelischen Kirchenkreis Bremervörde-Zeven aufarbeiten. Nachdem im Sommer 2024 Briefe von Heimkindern in einem Pfarrhaus in Elsdorf (Kreis Rotenburg) gefunden wurden, sollen die Missbrauchsfälle nun im Auftrag der Landeskirche von dem Institut wissenschaftlich aufgearbeitet werden.

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Neuer Vertrag zum Kopieren von Noten im Gottesdienst

Die VG Musikedition und die Evangelische Kirche in Deutschland (EKD) haben ihren Pauschalvertrag über das Vervielfältigen von Liedern, Liedtexten und Noten für den Gottesdienst bis zum 31.12.2032 verlängert. Manche Corona-Sonderregelung entfällt in dem neuen Vertrag, dafür können Noten jetzt auch per QR-Code zugänglich gemacht werden.

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TERMINE

IM KALENDER VORMERKEN

Anmeldeschluss am 25. Januar

Mitsingfestival der Landeskirche: Jetzt anmelden

„Wer singt, blüht auf!“ – unter diesem Motto findet vom 2. bis 25. Mai 2026 das erste Mitsingfestival der Landeskirche statt. Von Kantate bis Pfingsten sollen Menschen in der ganzen Landeskirche zum Singen motiviert werden. Viele Gemeinden haben schon eigene Veranstaltungen dafür angemeldet. Der Anmeldeschluss wurde nun für weitere Interessierte verlängert: bis zum 25. Januar sind Einsendungen noch möglich.

Zur Anmeldung

Mittwoch, 14./21./28. Januar, jeweils 18 bis 19.30 Uhr, Hannover 

Christlich-jüdisches Gespräch in Hannover

Die Gesellschaft ist polarisierter geworden, die Gewaltbereitschaft steigt. Jüdinnen und Juden erfahren Ausgrenzung, verbale und physische Angriffe. Die Reihe der christlich-jüdischen Gespräche will dieser Entwicklung an drei Abenden an jüdischen, evangelischen und katholischen Orten eine Kultur des Dialogs entgegensetzen. Die Teilnahme ist kostenlos.

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Samstag, 21. Februar, 10 bis 14.30 Uhr, digital

Fachtag zum Thema Kinderkathedrale

An vielen Orten werden bundesweit Pop-up-Projekte initiiert und ausprobiert. Manche Gemeinde geht einen Schritt weiter und richtet dauerhaft eine Kinderkathedrale oder Familienkirche ein. Der Arbeitsbereich Kirche mit Kindern im Michaeliskloster bietet dazu einen digitalen Fachtag an, bei dem die Teilnehmenden Erfahrungen austauschen und an Workshops teilnehmen können. Anmeldeschluss ist der 15. Februar.

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ÜBERRASCHUNGSLINK

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