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22. Mai 2024 | Newsletter der Landeskirche Hannovers

TOPTHEMA

Christian Wulff für Grundgesetz-Feiertag

Der frühere Bundespräsident Christian Wulff (CDU) wünscht sich den 23. Mai als Verkündungstag des Grundgesetzes als nationalen Feiertag. „Dieses Grundgesetz ist die Grundlage, dass es uns allen so gut geht und weiterhin gut gehen wird. Deswegen sollten wir den Tag feiern“, sagte Wulff am Dienstagabend beim Hanns-Lilje-Forum in der hannoverschen Neustädter Hof- und Stadtkirche.

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WOCHENSPRUCH

GEFRAGT

Drei Fragen zur Kirchenmusik...

…an Ulf Pankoke, Gründer und künstlerischer Leiter von LAPPLAND. Mit dem Fachbereich VISION KIRCHENMUSIK engagiert er sich für Musikvermittlung in der Landeskirche Hannovers.

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Herr Pankoke, das Blechbläserensemble LAPPLAND wird 20. Was war damals die Grundidee bei der Gründung?

Ulf Pankoke: Die Experimentierfreude stand 2004 bei der Gründung des Ensembles im Vordergrund. Durch neue Veranstaltungsformate, besondere Besetzungen, außergewöhnliche Arrangements wollte ich Musikerlebnisse schaffen, die der Posaunenchorszene neue Impulse geben und zugleich auch Menschen erreichen, die weniger in kirchlichen Kontexten unterwegs sind. Außerdem konnte ich so engagierten und motivierten Bläserinnen und Bläsern aus meinem damaligen Zuständigkeitsbereich als Landesposaunenwart die Möglichkeit geben, sich auszuprobieren und weiterzuentwickeln. Schöner Nebeneffekt war, dass wir mit diesem begeisternden Ensemble die musikalische Vielfalt der kirchlichen Bläserszene bei prominenten Terminen öffentlichkeitswirksam zeigen konnten.

Durch ungewöhnliche Formate wie die lebendige Jukebox, bei der sich der Rollladen eines Bauwagens öffnet und das Ensemble Musikstücke auf Bestellung spielt, ist LAPPLAND bekannt geworden. Wie haben die Menschen, vor allem kirchlich weniger sozialisierte, auf dieses Angebot reagiert?

Pankoke: Die Einladung zum Spiel und zur Mitgestaltung des Programms nehmen alle gern an – egal ob kirchennah oder kirchenfern. Vor der Jukebox wird immer wieder ausgelassen gesungen, gejubelt und getanzt. Die Leichtigkeit und der Humor, die diesem Format innenwohnen, übertragen sich sehr schnell. Auch Frank-Walter Steinmeier, Stephan Weil und Margot Käßmann haben schon begeistert mitgemacht. Geistliche und weltliche Musikstücke werden dabei gleichermaßen gewünscht. Auch bei weltlichen Anlässen wie dem Tag der Niedersachsen gehören Bach-Choräle zu den meistgewünschten Stücken. Besondere Highlights und im Ranking ganz oben sind immer die Stücke für Kinder von „Der Kuckuck und der Esel“ über „Du hast uns deine Welt geschenkt“ bis zur Titelmelodie von der „Sendung mit der Maus“.

Mischen sich Kirchenmusikerinnen und -musiker zu selten „unters Volk“? Was hat sich da in den vergangenen 20 Jahren getan?

Pankoke: Ich finde es wichtig rauszugehen und Menschen Kirchenmusik in ihre Lebens- und Freizeitwelten zu bringen. In der heutigen Gesellschaft gehört der Kirchenbesuch – selbst an großen kirchlichen Feiertagen – nicht mehr selbstverständlich dazu. Damit auch kirchenfernere Menschen mit dieser besonderen Musik in Kontakt kommen, müssen wir aktiv auf sie zugehen. Das kann ein Ständchen mit dem Posaunenchor auf dem Weihnachtsmarkt sein, ein Offenes Singen auf dem Marktplatz, eine musikalische Radtour, ein Open-Air-Bandfestival … oder eben solche interaktiven Formate wie die lebendige Jukebox oder die Installation „Mach Kirchenmusik“ von LAPPLAND. Ich erlebe die Kirchenmusikerinnen und Kirchenmusiker da schon lange als sehr engagiert und erfinderisch! Dennoch nehme ich es als wichtige Zukunftsaufgabe wahr, hier weiter am Puls der Zeit zu bleiben und aktiv und kontinuierlich außergewöhnliche Musikerlebnisse zu schaffen, die immer wieder neu den Funken überspringen lassen und Lust machen auf mehr Kirchenmusik!

SCHAUFENSTER

Auf der Spur von Frieden und Freiheit

Felix Paul, Friedensbeauftragter der Landeskirche, hat gemeinsam mit weiteren Autorinnen und Autoren die Talkbox „bewegt – Auf der Spur von Frieden und Freiheit“ erarbeitet. Die Box ist ein Interaktions-Tool für Jugendarbeit, Schule und Erwachsenenbildung und enthält 110 Anstöße in fünf Kategorien. Bis zum 30. Juni können Interessierte die Box zum reduzierten Preis beim Verlag vorbestellen.

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Kunstempfang der Landeskirche

Die Landeskirche Hannovers lädt gemeinsam mit der Hanns-Lilje-Stiftung zum Kunstempfang „Spielraum Kunst Kirche #3“ unter dem Motto „Bitte.Danke.Genau“ am 4. Juni in die Lister Johannes- und Matthäus-Gemeinde in Hannover ein. Im Dialog von Kirche und Filmkunst werden persönlicher und gesellschaftlicher Umgang mit Fluchterfahrungen thematisiert. Die ukrainische Filmemacherin Polina Kundirenko stellt ihren Kurzfilm „Bitte.Danke.Genau“ vor.

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Neue Website zum Weltflüchtlingstag

Zum Weltflüchtlingstag am 20. Juni hat die Landeskirche Hannovers eine neue Internetseite ins Leben gerufen. Diese bietet umfangreiche Materialien zur Gestaltung von Andachten und Gottesdiensten, die auf die Situation von Geflüchteten aufmerksam machen sollen. Die Seite soll Gemeinden und Interessierte dabei unterstützen, den Weltflüchtlingstag 2024 zu thematisieren.

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TERMINE

IM KALENDER VORMERKEN

25. und 26. Mai, Dorfmark, St. Martinskirche

20 Jahre Ensemble LAPPLAND

Das Blechbläserensemble LAPPLAND feiert sein 20-jähriges Bestehen und lädt für Samstag, 18 Uhr, zum Festkonzert „Es ist halt schön“ ein. Ab 19.30 Uhr spielt die „Lebendige Jukebox“. Am Sonntag, 10 Uhr, spielt das Ensemble bei einem Musikgottesdienst mit dem Pastorenehepaar Nickel und Regionalbischöfin Marianne Gorka.

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26. Mai, 10 Uhr, Hannover, Marktkirche

Gottesdienst zum Grundgesetz-Jubiläum

Zum 75-jährigen Jubiläum des Grundgesetzes startet die Evangelische Kirche in Deutschland (EKD) eine auf alle 20 Landeskirchen verteilte Gottesdienst-Reihe. Den Auftakt macht Hannover mit einem Gottesdienst zur Präambel. Das Thema lautet „Menschenwürde und Gottebenbildlichkeit“, mit dabei sind Landesbischof Ralf Meister und der Präsident der Universität Hannover, Prof. Dr. jur. Volker Epping.

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26. Mai, 16 Uhr, Sandbostel

Festival: Frieden „auf laut“ stellen

Zum zweiten Mal nach 2023 findet in Sandbostel ein Friedens-Festival statt. Neun Bands und Singer-Songwriter aus der Region und darüber hinaus treten auf und werden auf zwei Bühnen Frieden und Demokratie „auf laut“ stellen. Veranstaltungsort ist das Gelände der Gedenkstätte Lager Sandbostel.

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